Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom ist eine weit verbreitete Störung. Dabei kommt es zu schwer zu beschreibenden unangenehmen Sensationen in den Beinen oder seltener in den Armen. Die Beschwerden treten vorwiegend gegen Abend auf, meist beim ruhigen Sitzen oder im Bett liegend. Charakteristisch ist die Besserung durch Bewegung.

 

Betroffene sind gezwungen immer wieder aufzustehen und herumzugehen und leiden deshalb unter schweren Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Am Tage steht dann die Schläfrigkeit im Vordergrund und oft kommen auch depressive Symptome hinzu.

 

Internistische Krankheiten wie zum Beispiel Eisenmangel (-anämie), Nierenkrankheiten, rheumatologische Krankheiten, Vitaminmangel, Zuckerkrankheit können mit dieser Störung vergesellschaftet sein.

 

Die Indikation für eine medikamentöse Therapie ist dann gegeben, wenn die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit des Patienten deutlich eingeschränkt sind.